Intensive Debatten auf Augenhöhe: Die DGUF-Tagung »Ein Berufsverband für die Archäologie?«

In einem Online-Forum debattieren seit 6. März derzeit mehr als 160 Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer über eine berufsständische Organisation für die Archäologie: Braucht man so etwas, gibt es so etwas bereits, was muss und was kann eine solche Organisation realistischerweise leisten? Studierende und Uni-Professoren, Museumsmitarbeiter, staatliche Denkmalpfleger und Mitarbeiter privatwirtschaftlicher Grabungsfirmen haben sich zu dieser offenen Debatte zusammengefunden. Dabei sind Archäologen im engeren Sinne und Vertreter der Nachbarwissenschaften wie z. B. Bioarchäologen, die oft von archäologischen Projekten leben. Sie alle gemeinsam treibt die Sorge um, dass viele Kollegen unter prekären Beschäftigungsverhältnissen, problematischen Zeitverträgen oder unverhältnismäßiger Entlohnung ihrer guten Arbeit leiden. Vor allem die Privatwirtschaft klagt über das Fehlen breit akzeptierter Qualitäts- und Sozialstandards, so dass wenige »schwarze Schafe« die Preise und damit den…

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